Nur 12 Prozent "gute" Arbeitsplätze - Bilanz des DGB Index "Gute Arbeit" 2007
Nur jeder achte Beschäftigte hierzulande bewertet seine Arbeitssituation positiv, jeder dritte arbeitet unter miserablen Bedingungen mit hohen Belastungen und wenig Sicherheit. Die Hälfte der Beschäftigten findet die Arbeitsbedingungen mittelmäßig.
Ernüchternde Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2007, den der DGB-Vorsitzende Michael Sommer gemeinsam mit den Vorsitzenden von IG Metall und ver.di, Jürgen Peters und Frank Bsirske, am Dienstag (11.September) vor der Bundespressekonferenz in Berlin der Öffentlichkeit vorstellte. Der repräsentativ erhobene Index zeigt, wie die Beschäftigten in Deutschland die Qualität ihrer Arbeitsplätze einschätzen.
Anders als andere Erhebungen sind beim DGB-Index die Beschäftigten Experten in eigener Sache. Auf Grundlage eines einheitlichen Befragungssystems werden die verschiedenen Elemente guter Arbeit erhoben und ausgewertet. Jährliche Befragungen ermöglichen es, Trends in der Entwicklung der Arbeitsqualität nachzuzeichnen.
Links zum Thema
- Die Ergebnisse im Überblick: http://www.dgb-index-gute-arbeit.de/
- Die Informationen, Presseerklärung und Rede von Michael Sommer (Vorsitzender des DGB) zum Thema im Überblick: auf der Webseite des DGB.
- Eine (nicht nur ernste) Fotogalerie zum Thema gute und schlechte Arbeit bietet der WDR.
Handlungsmöglichkeiten
- Betriebliche und individuelle Beschäftigungsfähigkeit einschätzen und für die Verbesserung aktiv werden: UnternehmensCheck und SelbstCheck Beschäftigungsfähigkeit der TBS NRW online nutzen und aktiv werden
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